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Weihnachtsstadtratsrede der FRV

Seit fast zwei Jahren ist unser Oberbürgermeister Dr. Markus Naser nun im Amt und Krisenmanagement. 

Doch der Reihe nach:
Ein kurzer Rückblick auf die Zeit vor Covid:

Einig waren wir uns in dieser Weihnachtsstadtratssitzung 2019 darüber, dass wir wichtige Investitionen in die richtigen Objekte getätigt und somit in vielen Bereichen die Weichen für die Zukunft gestellt haben.
Einig waren wir uns auch alle darüber, dass wir die langfristige Konsolidierung unseres Haushaltes anstreben (auf den Vorschlag unseres ehemaligen Stadtrates Peter Staudacher, der dies auch ausgearbeitet hat und von allen Fraktionen unterstützt wurde), nicht aus den Augen verlieren und daran festhalten.

Wir starteten sehr positiv in ein neues Jahr 2020. Unsere Einnahmen aus der Industrie-und Tourismuswirtschaft bescherten uns, wie auch die Jahre zuvor, grandiose Einnahmen.
Im Februar 2020 konnten wir unseren Haushalt verabschieden.
Im März 2020 fand die Oberbürgermeisterwahl und die Kommunalwahl statt.
Wir freuten uns riesig, dass die Rothenburgerinnen und Rothenburger, sowie die Bewohnerinnen und Bewohner der Ortsteile, unserem Oberbürgermeisterkandidaten Dr. Markus Naser ihr Vertrauen schenkten und bei der Stichwahl zum neuen Oberbürgermeister der Stadt Rothenburg ob der Tauber wählten. Wir die FRV konnten wieder mit fünf Sitzen in den Stadtrat einziehen. Auch in den anderen Fraktionen konnten wir "Neue" Stadtratskolleginnen und Kollegen begrüßen.
März 2020
Dann kam Covid - es hat auch vor uns nicht halt gemacht. Von einem Tag zum Anderen war alles anders. Plötzlich waren die Worte "Krisenmanagement, Hyghieneschutzkonzepte Abstand zu unseren Mitmenschen halten, Mund -Nasenmasken tragen- das AHA Wort präsenter als alles andere. Dann kam das Wort "Lockdown", das uns allen gezeigt hat, dass mit einem Mal nichts mehr so war, wie vorher. Das tägliche Nachrichten hören über die weiteren, zu treffenden Maßnahmen, gehörte ab sofort zu unserem Alltag.

Ein nicht gerade leichter Start für einen neu gewählten Oberbürgermeister mit seinen Dienststellenleitern und dem gesamten Stadtverwaltungsteam. Ebenso kein leichter Start für die "Alten" und "Neuen Stadträtinnen und Stadträte.
Auf die Frage der Journalistin der FLZ Ansbach, wie sich unserer neuer Oberbürgermeister sein Amt sich denn jetzt vorstellt, gab er folgende Antwort: die ersten Monate, vielleicht Jahre, werde ich erst einmal als Krisenmanager gebraucht werden. Das Wichtigste sei ihm, dass unsere Unternehmen, unser Einzelhandel, unsere Hotellerie, Gastronomie und Dienstleister die Krise überstehen. Die Langzeitwirkungen auf die Stadt durch Corona sind auch jetzt zu Beginn des Jahres 2022 noch nicht abzusehen.
Wie recht er damit hatte, war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich bewusst.
Covid stellte uns alle vor nicht geahnte Aufgaben. Unsere Stadt Rothenburg ob der Tauber, seit vielen Jahrzehnten Gastgeber für Gäste aus dem Inland und Gästen aus aller Welt, musste die bittere Erfahrung machen, wie es ist einen plötzlichen Stillstand zu bewältigen. Unsere Tourismuswirtschaft bestehend aus Handel, Handwerk, Dienstleistung, Hotellerie und Gastronomie mussten schwerwiegende Ausfälle hinnehmen. Die Einnahmeausfälle für die Stadt aus diesem Sektor betrugen 2,8 Mio. €. Ganz zu schweigen, was dieser Einnahmenverlust für die örtlich ansässigen, wie eben aufgezählten Branchen bedeutete. Man kann es nicht in Worte fassen.
Die eingerechneten Einnahmen aus dem Verkauf des Brauhausgeländes 3,5 Mio. € sind bis jetzt nicht mehr spruchreif und schlug sich auf unseren  Haushaltsplanungen 2020 und 2021 nieder.
Ein Glück war, dass die Industriewirtschaft nicht so gelitten hat.
Dennoch lassen wir uns nicht unterkriegen.
Folgende Maßnahmen wurden schnell und unbürokratisch umgesetzt.
Die Gewerbesteuervorauszahlung, die zum 15. Mai erhoben wurde ,wurde zurückgesetzt. Die zum 1.10. fälligen Vorauszahlungen der Fremdenverkehrsabgabe wurde ausgesetzt.
Schnell und unbürokratisch wurde durch unseren Oberbürgermeister und dem Ordnungsamt die zusätzliche Außenbestuhlung - neu auch die Nutzung des Marktplatzes ermöglicht - ohne zusätzlicher Gebühren.
In den Sommermonaten 2020 und 2021 kehrte eine "Gott sei Dank" wieder etwas entspanntere Stimmung zurück. Gäste und Rothenburger hielten sich vorbildlich an die heraus gegebenen Hyghieneschutzkonzepte des Ordnungsamtes, bestens umgesetzt in der örtlichen Gastronomie und des Einzelhandels. Selbst die geführten Wandertage konnte man erfolgreich mit den vorgeschriebenen Hygienevorschriften durchführen, ebenso die, mit dezimierter Anzahl an Gästen, die Gästeführungen.
Einige unserer Kulturveranstaltungen konnten mit entsprechenden Auflagen 2021 wieder stattfinden. Wir hoffen jetzt auf 2022.

Bereits frühzeitig plante plante unser Ordnungsamt, das Amt für Messen und Märkte, der Rothenburg Tourismusservice und der städtische Bauhof alle Möglichkeiten der Durchführung mit unterschiedlichen Covid Auflagen für den Reiterlesmarkt 2021.  Wohlgemerkt auch 2021 unter schwierigsten Bedingungen, da sich die Auflagen dafür ständig änderten. Um dem örtlichen Einzelhandel, der Gastronomie und Hotellerie, den Beschickern der Weihnachtsmarktbuden und den Ehrenamtsbuden den letzten Strohhalm, an den man sich klammerte, nicht auch noch zunichte machen wollte, hatte die Stadt keine Kosten und Mühen gescheut und die Konzeption immer wieder, von heute auf morgen, zu ändern. Je nach Vorgabe der jeweiligen Gesetzeslage. Danke dafür nochmals explizit dem Ordnungsamt mit seinem Leiter Roland Pfaffelhuber, dem Amt für Messen und Markte, dem RTS und dem Bauhof. Doch erst fast zu Beginn des Marktes wurden alle Weihnachtsmärkte in Bayern aufgrund der gestiegenen Inzidenzwerte verboten.

 

Nun kurz der momentane Ausblick für 2022

- das Richtfest der Montessorischule hat schon stattgefunden

- das Projekt Waldkindergarten läuft an

- die Sanierung der Valentin-Ickelsamer Mittelschule mit dem Schulverband ist geplant


- die Stadt und das DJH wollen die Möglichkeiten der Weiterführung gemeinsam besprechen

- die Veranstaltungen und die Themen für Ausstellungen sind schon gesetzt und in Arbeit

Nun hoffen wir, dass Corona uns nicht mehr zu lange einschränkt und wir unseren gewohnten Elan wieder voll einsetzen können, sich unsere Stadt wieder mit Leben füllt, wieder pulsiert mit unseren Gästen aus dem Inland und aller Welt und wir alle endlich wieder unsere vielseitigen kulturellen Angebote genießen können.
Wir sind und bleiben optimistisch.

Die Fraktion der FRV dankt Herrn Oberbürgermeister Dr. Markus Naser für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle unserer Stadt. Unser Dank geht auch an die Dienststellenleiter mit dem gesamten Team der Stadtverwaltung, die immer ein offenes Ohr für uns hatten.
Danke an alle Stadtratskolleginnen und Kollegen für viele anregende Gespräche und die sehr gute Zusammenarbeit.
Bedanken möchten wir uns auch bei allen Ehrenamtlichen Helfern in Vereinen, Gruppierungen und Zusammenschlüssen, für ihre erbrachten Leistungen.

Und was uns auch sehr wichtig ist: Danke zu sagen den Ärzten und dem  Pflegepersonal unseres Rothenburger Krankenhauses und ihrer großartigen Leistung in den letzten beiden anstrengenden Jahren.

Die Fraktion der FRV wünscht allen einen guten Start und ein gesundes und friedliches Jahr 2022.

 

Hoffen wir alle auf ein "anderes" Jahr 2022.

Copyright 2022 FRV-Rothenburg